Flüchtlinge aus Syrien in Jordanien – Maßnahmen mit deutscher Unterstützung
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Kinder im Za'atari Camp
(© J.O. Knapp/THW)
Nach offiziellen Angaben der jordanischen Regierung sind seit dem Frühjahr 2011 über 400.000 Syrer im Zuge der Krise in ihrer Heimat nach Jordanien gekommen. Deutschland unterstützt eine Vielzahl von Maßnahmen in Jordanien, die sowohl den syrischen Flüchtlingen, als auch den betroffenen jordanischen Kommunen zugute kommen. Allein in 2012 stellte die Bundesregierung mehr als 50 Millionen Euro dafür bereit. Eine Reihe von Partnern in einer Vielzahl von Sektoren implementieren die Maßnahmen:
ADRA
verteilt warme Kleidung und Decken in lokalen Kommunen; Bundesregierung fördert mit 379.000 Euro
Care
vergibt Kerosinöfen und Nachfüllkartuschen in lokalen Kommunen; Bundesregierung fördert mit 199.999 Euro
Caritas
teilt Lebensmittel- und Hygienepakete, Matratzen, Decken und Bettzeug in lokalen Kommunen aus; Bundesregierung fördert mit insgesamt 1.302.002 Euro
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(© Caritas)
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(© Caritas)
Diakonie
verteilt im Flüchtlingscamp Za’atari und lokalen Kommunen Material und Werkzeug für die Winterfestmachung, Heizgeräte, Brennstoffe, Bekleidung, Hygiene-Kits, Matratzen und andere Hilfsgüter; die Bundesregierung fördert mit rund 1,35 Mio. Euro
(© Diakonie)
Handicap International
führt Gefahrenschulung zu den Risiken von Landminen und anderen explosiven Kampfmittelrückständen für syrische Flüchtlinge im Norden Jordaniens in lokalen Kommunen und vss. auch im Za’atari Camp durch; Bundesregierung fördert mit 80.000 Euro
IKRK
ermöglicht Familienkontakte und -besuche für getrennte Familien, bietet einen Familiensuchdienst an, überführt Verstorbene in ihre Heimat, betreut Inhaftierte, leistet finanzielle und technische Unterstützung und Ausbildung von Mitarbeitern des jordanischen Roten Halbmonds; die Bundesregierung fördert mit 2,5 Mio. Euro
Johanniter-Unfall-Hilfe
vergibt Winterbekleidung, Kerosin und Transportkanister für Kerosin in lokalen Kommunen; Bundesregierung fördert mit rund 500.000 Euro
KfW
der Großteil der Hilfe der Bundesregierung wurde über die KfW an Durchführungsorganisationen gegeben. Insgesamt handelt es sich um rund 33,5 Mio. Euro.
Die Rehabilitierung der Wasserversorgung in den nördlichen Gouvernoraten Jordaniens wurde dabei von der Bundesregierung mit 8,5 Mio. Euro gefördert. Dieses Projekt knüpft mit zusätzlichem Geld an das bestehende Portfolio der deutsch-jordanischen wirtschaftlichen Zusammenarbeit an, um den durch die Flüchtlingsproblematik geänderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Rund 25 Mio. Euro wurden an UNICEF vergeben. Durchgeführt wurden davon Maßnahmen in den Bereichen Wasser, Abwasser und Hygiene im Za’tari Camp. In lokalen Kommunen wurden zusätzliche Lehrer finanziert, Schulmaterial gekauft, die Kapazität von Schulgebäuden erweitert, Spielplätze gebaut und eine psychosoziale Beratung und Betreuung eingerichtet.
Save the Children
verteilt Winterbekleidung für Kinder und Artikel für schwangere Frauen, stillende Mütter und Kleinkinder in lokalen Kommunen und im Za’atari Camp; die Bundesregierung fördert mit 400.000 Euro
(© Save the Children)
THW
Schwerpunkt der Arbeit des THW liegt auf der Wasserversorgung und - entsorgung, dem Bau von Gemeinschaftsküchen, Toiletten und Duschen und dem Betrieb des Müllentsorgungssystems, sowie der Winterfestmachung im Camp Za’atari. Darüber hinaus unterstützt das THW in lokalen Kommunen bzgl. Gesundheitsversorgung; die Bundesregierung fördert mit über 7,4 Mio. Euro
UNHCR
führt mit Bundesmitteln Winterhilfe, den Bau von Notunterkünften, Gesundheitsmaßnahmen, die Versorgung mit Decken, Matratzen und anderen Ausstattungsgütern, sowie den Ausbau des Drainagesystems im Flüchtlingscamp Za’atari durch; darüber hinaus erhielt UNHCR Mittel für die Verbesserung der medizinischen Versorgung in lokalen Kommunen; die Bundesregierung fördert mit 7,5 Mio. Euro
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Za'atari Camp
(© Volker Behrens/THW)